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Der Trailer soll zum Zugpferd für Innovationen werden.
Der Trailer soll zum Zugpferd für Innovationen werden.

Pressemitteilung -

BPW fordert politische Fairness für die Trailerindustrie

  • Hinten ist das neue Vorne: Trailer soll zum Zugpferd für Innovationen werden
  • Michael Pfeiffer fordert Innovations-Turbo für mittelständische Trailerhersteller
  • BPW als Unternehmen mit „höchster Reputation“ unter Autozulieferern ausgezeichnet
  • Produkt- und Service-Performance, Arbeitgeberqualität, Management und Nachhaltigkeit bewertet

Wiehl, 28.8.2020 --- Die BPW Bergische Achsen KG wurde als “Unternehmen mit höchster Reputation“ der Automobil-Zulieferindustrie ausgezeichnet – als einziger dedizierter Nutzfahrzeug-Spezialist. Für Michael Pfeiffer nicht der einzige Anlass, über die Reputation der Branche nachzudenken: Von der Corona-Wirtschaftsförderung der Bundesregierung profitieren ausschließlich Automobil- und Lkw-Konzerne. Wird die mittelständisch geprägte Trailer-Branche von der Politik abgehängt? 

Die BPW Bergische Achsen KG genießt nach einer Untersuchung von Focus Money unter wissenschaftlicher Begleitung des Hamburger Weltwirtschafts-Instituts HWWI eine exzellente Reputation: Als einziger dedizierter Nutzfahrzeug-Spezialist in der Kategorie „Automobilzulieferer“ erzielt das Familienunternehmen Bestwerte in den Kategorien Arbeitgeber-Performance, wirtschaftliche Performance, Performance des Managements, Produkt- und Service-Performance und Performance durch Nachhaltigkeit. 5.000 Unternehmen wurden für die Studie untersucht. 

Michael Pfeiffer, persönlich haftender geschäftsführender Gesellschafter der BPW Bergische Achsen KG (Muttergesellschaft der BPW Gruppe mit 7.360 Mitarbeiter weltweit, 1,52 Milliarden Euro Umsatz in 2018),sieht in der Auszeichnung eine wichtige Bestätigung der BPW Innovationsstrategie, die die Transformation des Transports vorantreiben soll. Wenn der Transport nachhaltig sicherer, effizienter und klimafreundlicher werden soll, kommt es vor allem auf den Trailer an. Allerdings steht die mittelständische Trailerindustrie im Schatten der globalen Automobil- und Lkw-Konzerne. Das Corona-Konjunkturprogramm der Bundesregierung belohnt vor allem die Neuanschaffung von Zugfahrzeugen, während die Trailerhersteller buchstäblich abgehängt werden: Das Bundeswirtschaftsministerum plant nach jüngsten Veröffentlichungen explizit keine Förderung für Auflieger und Komponenten. Michael Pfeiffer „Wir brauchen eine Innovationsoffensive, die Transport und Logistik ganzheitlicher fördert. Wir könnten Trailer sehr viel besser auslasten, treibstoffsparender und materialschonender bauen – und vor allem auch sehr viel sicherer. Havarien und schwere Unfälle, wie sie sich fast täglich auf unseren Straßen ereignen, wären mit moderneren Trailern vermeidbar. Die Technik steht längst bereit. Wir rufen die Politik auf, das Innovationspotenzial des Trailers zu erkennen und aktiv zu fördern.“ 

Michael Pfeiffer regt ein Innovations-Beschleunigungsgesetz an, das Fahrzeughersteller, Transport und Logistikunternehmen bei der Einführung moderner Trailer-Technologien unterstützt. „In der Fahrzeug- und Transportbranche geht die Schere zwischen innovativen, digital vernetzten Unternehmen und traditionell arbeitenden Betrieben immer weiter auseinander. Eine Innovationsförderung kann dazu beitragen, die Vielfalt dieser mittelständischen Branche zu erhalten. Dafür braucht es mehr Fairness durch die Politik. Wir rufen deshalb auch unsere Marktpartner auf, gemeinsam die Zukunft des Transports zu gestalten und die Politik aktiv einzubinden.“

BPW hatte im März gemeinsam mit der DVV Media Group ein Gipfeltreffen zwischen Vertretern der Transport- und Logistikindustrie und Mitgliedern des Deutschen Bundestags geplant, in dem Forderungen der Branche diskutiert werden sollten. Die Veranstaltung fiel dem Corona-Ausbruch zum Opfer, soll aber voraussichtlich nachgeholt werden.

Erst kürzlich strahlte Welt der Wunder TV einen Beitrag über BPWs digitale Innovationen für mehr Sicherheit und Effizienz im Straßenverkehr aus. 

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Über die BPW Bergische Achsen Kommanditgesellschaft
Die BPW Bergische Achsen Kommanditgesellschaft ist die Muttergesellschaft der BPW Gruppe. Mit mehr als 1.600 Mitarbeitern, darunter rund 120 Auszubildende, entwickelt und produziert das Familienunternehmen seit 1898 an seinem Stammsitz in Wiehl komplette Fahrwerksysteme für Lkw-Anhänger und -Auflieger. Zu den Technologien der BPW gehören unter anderem Achssysteme, Bremsentechnologie, Federung und Lagerung. Die Trailerachsen und -Fahrwerksysteme made by BPW sind weltweit millionenfach im Einsatz. Ein umfangreiches Dienstleistungsspektrum bietet Fahrzeugherstellern und -betreibern darüber hinaus die Möglichkeit, die Wirtschaftlichkeit in ihren Produktions- bzw. Transportprozessen zu erhöhen. www.bpw.de

Über die BPW Gruppe
Die BPW Gruppe erforscht, entwickelt und produziert alles, was den Transport bewegt, sichert, beleuchtet, intelligent macht und digital vernetzt. Weltweit ist die Unternehmensgruppe mit ihren Marken BPW, Ermax, HBN, HESTAL und idem telematics ein bevorzugter Systempartner der Nfz-Branche für Fahrwerke, Bremsen, Beleuchtung, Verschließ- und Aufbautentechnik, Telematik sowie weitere wichtige Komponenten für Truck, Trailer und Bus. Transportunternehmen bietet die BPW Gruppe umfassende Mobilitätsdienste. Sie reichen vom weltweiten Servicenetz über Ersatzteilversorgung bis zur intelligenten Vernetzung von Fahrzeug, Fahrer und Fracht. Die inhabergeführte Unternehmensgruppe beschäftigt aktuell 7.350 Mitarbeiter in über 50 Ländern und erzielte 2018 einen konsolidierten Umsatz von 1,52 Milliarden Euro. www.bpw.de

Pressekontakte

Nadine Simon

Nadine Simon

Pressekontakt Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit +49 (0) 2262 78-1909

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